Familienwappen ???

Eine Schnapsidee... meinte meine Frau. Auch die meisten Bekannten wussten nicht so recht, was sie von dieser meiner Idee halten sollten. Familienwappen? Was macht man denn mit einem Familienwappen?

Nun ja, das ist wohl eine Frage des Prinzips und nicht so leicht zu beantworten. Jedenfalls habe ich mich nicht beirren lassen, und seit Mai 2001 ist es nun fertig, amtlich eingetragen, mit allem drum und dran

 

Wappenstifter:                

Manfred Jehnen, geb. in Ahrdorf, 13.09.1963

Ältester bekannter Vorfahr:

Philipp Jehnen, geb. in Steineberg, um 1715

Entwurf und Gestaltung:

Herbert Weffer, Bonn

Eintrag:

06. Mai 2001 / Herolds-Ausschuß der Deutschen Wappenrolle, Berlin unter Nr. 10535/01

Führungsberechtigt

Alle Nachkommen im Mannesstamm des Stammvaters Philipp Jehnen (um 1715 - 1759), soweit und solange sie noch den Familiennamen des Wappenstifters führen.

Beschreibung

In Gold ein rotes Schräggitter mit einer eingebogenen, roten Spitze, darin ein aufgerichtetes, goldengegrifftes silbernes Schwert. Auf dem stahlblauen Stechhelm in Frontalansicht mit rot-goldenen Decken zwischen einem goldenen offenen Flug mit roten Schwungfedern ein rotes Pilgerstab-Hochkreuz

Deutung

Das rote Schräggitter in Gold steht für das so genannte Dauner Gitter und erinnert an die Herren von Daun, in deren Herrschaftsgebiet Steineberg und der zuständige Pfarrort Mehren lagen.

Das Schwert wurde aus 3 Gründen gewählt:

  1. weil es ein Attribut des heiligen Matthias, Pfarrpatron von Mehren, ist
  2. weil bei Steineberg im Dreißigjährigen Krieg die so genannte Schwedenschlacht stattfand
  3. weil das Schwert ein Attribut des heiligen Johannes ist, aus dessen Name der Familienname Jehnen hergeleitet wird

Das Stabkreuz deutet ebenfalls auf den heiligen Johannes den Täufer hin.